Mein künstlerischer Werdegang

Künstlerischer Werdegang

1995 wurde ich gefragt, ob ich spontan an einer Malreise mit dem Künstler Eckhard Zylla nach Ischia teilnehmen möchte. Schnell zusammengekaufte Reiseaquarellausrüstung und die inspirierende Bekanntschaft mit dem spätsommerlichen Farbenspiel des Südens brachte mich auf den Geschmack der Aquarellmalerei und die damit verbundenen Malreisen in südliche Länder.

Es folgten zahlreiche Malseminare in Italien, Spanien, Griechenland, Österreich, Deutschland.

Vor Ort entstehen Aquarellskizzen, die dann in großformatige Aquarellbilder umgesetzt werden, diese Bilder sind Vorlagen für großformatige, expressive Acrylbilder, die aus dem nachschwingenden Gefühl der momentanen Inspiration und Empfindung entstehen. Durch verschiedene übereinandergelegte Farbschichten und dem Hell-Dunkel-Kontrast entstehen somit leuchtende, spannungsvolle Farbkombinationen; sie vermitteln Freude an der Natur und können dadurch Frühling, Sommer und mediterrane Gefühle beim Betrachter hervorrufen.

Ich beschäftigte mich anfänglich aufgrund meiner Malreisen mit Landschaftsmalerei, das Reduzieren auf das Wesentliche und ein Intensivieren des Farbspiels.

Durch meine Ausbildung in der Schwanthaler Kunstschule rückt mein Interesse immer mehr auf die Aktmalerei. Mich faszinieren die vielfältigen Möglichkeiten der Abbildung von Menschen, ihre Bewegungsmöglichkeiten, Leichtigkeit, und deren Lebendigkeit malerisch wiederzugeben, auch hier konzentriere ich mich auf das Wesentliche, das Reduzieren der Bewegung.

2010 begann meine Ausbildung zur Bildhauerin. Über die Aktmalerei im Atelier Projekt besuchte ich dort auch ein Seminar für Bildhauerei und war begeistert, meine zweidimensionalen Arbeiten ins Dreidimensionale umsetzen zu können.

Mein Weg führte über Arbeiten mit Ton, Gips- und Betonguss, hin zur Bronze.

Hier bieten sich andere Möglichkeiten, die mir mehr Raum zur Umsetzung von Lebensfreude, explodierender Beweglichkeit, Spannung, gleichzeitiger Zerbrechlichkeit und Feingliedrigkeit lassen.

 

Eine andere Ausdrucksmöglichkeit lernte ich 2018 durch eine Weiterbildung kennen, in deren Mittelpunkt das Bearbeiten von Naturstein und Holz steht. Hier arbeite ich mit einem Material, das von außen nach innen wirkt und der Weg zur Skulptur kann durch das Naturprodukt in eine andere Richtung führen, als ich es mir anfänglich vorgestellt habe, das Naturmaterial erhöht somit die Spannung und Kreativität.

 

Seit 2022 Atelier im Kunst-Biotop Botanikum München.

Mitglied im Kunstverein Freisinger Mohr, Kunstverein Rosenheim, Mitbegründerin der Künstlerinnen Vereinigung -die Feder-.